Schlag den Champion | ABGESAGT

Am 30. Dezember 2021 ab 13.00 Uhr haben Gäste wie auch Einheimische der Moosalpregion die einmalige Gelegenheit, sich mit Ramon Zenhäusern im Skifahren zu messen. Der Olympiasieger fährt im Ramon-Event ein Rennen, bei dem jeder mitfahren kann. «Das wird ein grosser Spass», sagt der 2-Meter-Mann im Interview. Der Ramon-Event musste abgesagt werden.

Ramon Zenhäusern, in der Altjahreswoche wirst du in der Moosalpregion ein Rennen fahren, bei dem jeder gegen dich antreten kann. Freust du dich?

Skifahren ist meine Leidenschaft. Normalerweise bin ich dabei aber voll auf den Sport und die Leistung fokussiert. Bei den Rennen will ich natürlich so schnell wie möglich den Berg meistern und will schneller als die Konkurrenz sein. Zwischen den Rennen steht dann das Training im Vordergrund. Bei dem Ramon-Event in der Moosalpregion kann ich diesen Druck für einmal vergessen. Lockeres Fahren steht im Vordergrund. Darauf freue ich mich. Das wird bestimmt ein grosser Spass.

Ein Rennen in der Moosalpregion bedeutet für dich gleichzeitig auch eine Heimkehr in die Heimat?!

Das ist so. Jedes Mal wenn ich in die Moosalpregion fahre, verspüre ich dieses unverwechselbare Heimatgefühl. Hier sind meine Wurzeln. Die vergisst man nicht. Wenn ich morgens aufstehe und mein Blick über das Rhonetal oder hin zum majestätischen Bietschorn schweift, denke ich immer, wie schön es doch «Zuhause» ist. Die Heimkehr in die Moosalpregion bedeutet für mich aber auch ein Wiedersehen mit Familie, Grosseltern und Freunden. Sie sehen in mir den Ramon und nicht den Skifahrer. Diese Begegnungen tun mir gut.

 

Neben deiner Familie bekommst du aus der Moosalpregion auch von deinem Fanclub grosse Unterstützung. Welche Bedeutung hat diese Fangemeinde für dich?

Wenn ich mit dem Renntross unterwegs bin, meine Rennen fahre, die Ziellinie passiere und dann dort ein Banner sehe, wo «Ramon Zenhäusern» draufsteht, dann schenkt mir das enorme Kraft. Ich danke allen, die mich während all den Jahren begleitet haben. Ich schätze es auch, dass ich in meiner Heimat eine Piste geschenkt bekam, die meinen Namen trägt. Andere Ski-Cracks sind richtig neidisch auf mich, dass es eine Ramon-Piste gibt. Doch die Moosalpregion schenkt mir noch mehr. Ich denke da an die 2 Meter lange Cremeschnitte im Restaurant Moosalp oder auch die Ramon-Pizza mit dem Ei als Goldmedaillen-Symbol im Restaurant Dorbia. Wenn eine ganze Region derart hinter einem steht, so tut das einfach nur gut.

Seit diesem Sommer trainierst du in den Sommermonaten intensiv im Sportkomplex OYM in Cham. Wie fühlst du dich nach diesem Training?

Der Sommer war sehr intensiv. Leider konnte ich deshalb nicht so oft wie ich mir das vorstellte in der Moosalpregion sein. Die Spezialisten in Cham haben alles von mir abverlangt. Sie haben mich manchmal an meine Grenzen gebracht. Ich fühle mich körperlich kräftiger und robuster. Dann kam aber mein Trainingssturz. Die Resultate im Weltcup lassen noch auf sich warten. Doch die Saison ist noch jung und wird noch lange dauern.

Am 30. Dezember kannst du in der Moosalpregion beim Ramon-Event kurz den Rennalltag vergessen. Wir freuen uns auf dieses Rennen und wünschen dir, Ramon, eine erfolgreiche Wintersaison.

Der Ramon-Event – ABGESAGT

Am 30. Dezember 2021 kehrt der Olympiasieger für ein Rennen in seine Heimat zurück. Jedermann hat die Chance, sich mit dem Skistar Ramon Zenhäusern auf Augenhöhe zu messen. Der Olympiasieger wird eine Zeit vorgeben, an der man sich messen kann. Das Skirennen findet am Nachmittag in der Brandegga um 13:00 Uhr statt. Die Zeit wird bis 14.00 gemessen.

Im Anschluss an das Plauschrennen, werden die besten Skifahrer geehrt. Ramon Zenhäusern steht für eine Autogrammstunde bereit.

Eine Anmeldung vor Ort bei der Brandegga genügt.

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