Bundesrätliche Ehren für Moosalp-Koch Amadé Kalbermatten

Bundesrat Guy Parmelin hat am Montag in Bern Amadé Kalbermatten, Koch und Inhaber vom Restaurant Moosalp, mit dem Preis „Kulinarische Meriten Schweiz“ geehrt. Kalbermatten reiht sich mit diesem Preis an Starköche wie Andreas Caminada, Irma Dütsch oder Anton Mosimann.

Der Preis « Kulinarische Meriten Schweiz » ist geschaffen worden, um die Exzellenz der Schweizer Gastronomie zu würdigen. Das Ziel der Auszeichnung ist die Belohnung und Ehrung von aussergewöhnlichen Köchen, die in der Schweiz arbeiten oder die Schweiz im Ausland vertreten. Die fachkundige Jury war sich in diesem Jahr einig: Amadé Kalbermatten vom Restaurant Moosalp soll für seine Exzellenz, sein Können und das Ausüben seiner Kochkunst bundesrätliche Anerkennung erhalten.

 

Ein Tausendsassa der Berge

Mit diesen Worten wurde Amadé Kalbermatten am Montag vor Bundesrat Guy Parmelin von der Jury betitelt. Der Laudator führte die Teilnehmer der Zeremonie hoch auf die Moosalp, wo Carmen und Amadé Kalbermatten das idyllische Restaurant Moosalp führen würden. Umgeben von der majestätischen Bergwelt lebt Familie Kalbermatten ihren Traum und lässt alle Besucher an ihrem Glück teilhaben. Wanderer, Biker oder Skifahrer finden Gastfreundschaft und sind immer herzlich willkommen.

Bei Sonne, Wind und Schnee empfängt die Familie ihre Gäste in der heimeligen Stube oder auf der schönen Sonnenterrasse. Schweizer Gastronomie auf über 2000 Meter zu betreiben ist eine besondere Leistung. Gelebte Gastfreundschaft, hohe Qualität und ein Angebot, das vornehmlich aus lokalen Produkten besteht, die frisch und liebevoll zubereitet werden, sind in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich, so das Fazit der Jury.

Bundesrat Guy Parmelin würdigte Amadé Kalbermatten in seiner Ansprache. Kalbermatten würde mit seiner Kochkunst der Gattung der Berufsköche grosse Hochachtung schenken und auf diese Weise das kulinarische Erbe der Schweiz in grossem Masse fördern. Der Preis sei nicht nur eine Wertschätzung, so Parmelin weiter, er sei auch eine Verpflichtung das exzellente Können weiterzugeben.

Zu den bisherigen Preisträgern der kulinarischen Meriten der Schweiz gehören grosse Meister der Gastronomie: Anton Mosimann, Andreas Caminada oder Irma Dütsch ist nur eine Auswahl des kulinarischen Ehrenmeritums.

Auf ein Wort…

Amadé, herzliche Gratulation für die Ehrung zum „kulinarischen Meriten Schweiz“.

Amadé Kalbermatten: Vielen Dank. Ich freue mich riesig und bin überwältigt. Ich gebe die Gratulation aber gerne an meine Frau Carmen, meinen Sohn Jeremy und meine Tochter Priscilla weiter. Sie haben mich heute zusammen mit meiner Mutter Balbina in Bern begleitet. Ohne sie und das gesamte Moosalp-Team, dass uns die letzten Jahrzehnte unterstützt hat, würde ich nie eine Auszeichnung mit diesem Stellenwert erhalten.

Was waren deine Gedanken, als du von der Jury über die Ehrung informiert wurdest?

Die bisherigen Preisträger tragen alle klangvolle Namen. Dass sich mein Name nun direkt an diese Persönlichkeiten der Gastronomie reiht, macht mich Stolz und erfüllt mich mit Freude. Ich wurde als „Tausendsassa der Berge“ beschrieben. In dieser Beschreibung erkenne ich mich wieder. Meine Passion ist die gelebte Gastfreundschaft bei dem wir gemeinsam jeden Tag auf ein Neues unsere Gäste und Freunde verwöhnen wollen.

Eine bundesrätliche Ehrung die das kulinarische Erbe würdigt, kann auch eine Bürde sein. Wie gehst du damit um?

Eine Ehrung ist für mich keine Bürde. Im Gegenteil. Der Laudator hat in seiner Anpsrache jedoch etwas vergessen. Ich bin nicht nur ein Tausendsassa der Berge, sondern auch rastlos. Meine Gedanken sind immer in Bewegung, mein Kopf ist voller Ideen. Diese Gedanken und Ideen spinne ich so lange weiter, bis etwas Neues entsteht. Ich bin froh, dass ich diesen inneren Drang nach Neuem auch nach über drei Jahrzehnten Moosalp verspüre. Dieses Feuer und diese Leidenschaft zur Gastronomie will ich nie verlieren.

Bundesrat Guy Parmelin hat dir den Preis überreicht. Was hast du ihm gesagt?

„Chumm nomal z’iisch uf d’Moosalp!“

Ein Blick auf die Karriere von Amadé Kalbermatten

„Lerne Koch, denn in der Küche wird dir nie kalt!“ Mit diesen pointierten Worten vermochte Balbina, die Mutter von Amadé Kalbermatten, den heutigen Chefkoch und Inhaber vom Bergrestaurant Moosalp zu seiner kulinarischen Karriere zu überzeugen.

Amadé machte das Restaurant Moosalp in den letzten drei Jahrzehnten zu einem Hotspot der Gastronomie. In einer traumhaften Bergkulissse auf 2048 Metern geniesst der Gast Traditionelles wie auch Raffiniertes. Aber alles mit der unverkennbaren Note von Amadé.

Der Gast darf sich beim Moosalp-Koch auf kulinarische Höhenflüge freuen, die man in so luftiger Höhe nicht erwartet. Der Stil von Amadé Kalbermatten: Exotisch, lokal, mediterran.

GaultMillau ehrt die Küche von Amadé mit 14 Punkten. Kalbermatten ist Mitglied der Gilde Schweiz und dem Guide Bleu. Der leidenschaftliche Gastronom ist ausserdem einer der wenigen Köche im Oberwallis, der in die Vereinigung «Disciples d’Auguste Escoffier» aufgenommen wurde.

Die Schweizer Tageszeitung Blick rühmte das Restaurant Moosalp als eines der besten Pistenrestaurants der Schweiz. Auch das Gastromagazin Falstaff rühmt das Bergrestaurant Moosalp zu einem Hotspot am Pistenrand. Im Best-of-Swiss-Gastro erreichte Amadé Kalbermatten mit seinem Team den zweiten Rang.

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