Ski-OL-Schweizermeisterschaften: Ein Winterwochenende, das in Erinnerung bleibt

Am 17. und 18. Januar 2026 rückte die Moosalpregion erstmals ins Zentrum des Schweizer Ski-Orientierungslaufs. Mit der Austragung der Ski-OL-Schweizermeisterschaften in Sprint- und Langdistanz durfte die Region ein sportliches Highlight erleben, das Athletinnen und Athleten ebenso begeisterte wie Zuschauende, Helfende und Organisatoren.

Rund 100 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz sowie mehrere internationale Starterinnen und Starter fanden den Weg in die Moosalpregion. Sie trafen auf ein Wettkampfgelände, das mit seinem dichten Loipennetz, den klar strukturierten Geländeformen und stabilen winterlichen Bedingungen ideale Voraussetzungen für diesen anspruchsvollen Sport bot. Zwei Tage lang standen Präzision, Ausdauer und taktisches Geschick im Fokus – eingerahmt von einer eindrücklichen alpinen Kulisse.

Dynamischer Auftakt mit der Sprintdistanz

Der Samstag gehörte der Sprintdistanz. Kurze Strecken, schnelle Entscheidungen und höchste Konzentration prägten das Geschehen. Fehler verziehen die engen Spuren kaum, saubere Linien und ein gutes Gespür für Tempo und Karte waren entscheidend.

In der Herren-Elite setzte sich Nicola Müller durch und gewann den Schweizer Meistertitel im Sprint. Hinter ihm klassierten sich Andri Jordi sowie der Finne Niklas Ekström. Da ausländische Athleten bei Schweizer Meisterschaften nicht medaillenberechtigt sind, floss Ekströms Resultat nicht in die nationale Medaillenwertung ein.

Bei den Damen-Elite sicherte sich Eliane Deininger den Schweizer Meistertitel. Sie gewann vor Delia Giezendanner und Flurina Müller. Die Sprintentscheidungen boten einen intensiven und publikumsnahen Einstieg ins Meisterschaftswochenende und sorgten für spannende Momente entlang der Strecke.

Langdistanz als sportlicher Höhepunkt

Am Sonntag folgte die Langdistanz – jene Disziplin, die im Ski-OL traditionell als Königsdistanz gilt. Über mehrere Kilometer waren Ausdauer, Übersicht und konstante Konzentration gefragt. Die Herren-Elite absolvierten eine Strecke von 9,5 Kilometern mit 340 Höhenmetern und 27 Posten, die Damen-Elite 8,2 Kilometer mit 285 Höhenmetern und 24 Posten.

Auch hier zeigte Nicola Müller seine Klasse und sicherte sich nach dem Sprinttitel auch den Schweizer Meistertitel über die Langdistanz. Andri Jordi belegte den zweiten Rang in der nationalen Wertung, während Niklas Ekström erneut zu den Schnellsten zählte, als ausländischer Athlet jedoch nicht medaillenberechtigt war.

Bei den Damen-Elite entschied Delia Giezendanner die Langdistanz für sich und durfte sich zur Schweizer Meisterin krönen lassen. Flurina Müller und Eliane Deininger komplettierten das Podest. Die Langdistanz bot nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch einen wertvollen Formtest im Hinblick auf die anstehenden internationalen Wettkämpfe der Saison.

Mehr als ein Wettkampf

Neben den sportlichen Resultaten war das Meisterschaftswochenende auch ein starkes Gemeinschaftserlebnis. Dank engagierter Helferinnen und Helfer, kurzer Wege und einer gut koordinierten Organisation verliefen beide Wettkampftage reibungslos. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, ihren Aufenthalt mit weiteren Wintererlebnissen in der Moosalpregion zu verbinden – sei es auf den Langlaufloipen, beim Winterwandern oder beim gemütlichen Ausklang in den Bergrestaurants.

Ein starkes Signal für die Zukunft

Mit der erfolgreichen Premiere der Ski-OL-Schweizermeisterschaften hat sich die Moosalpregion als Austragungsort für nationale Wintersportanlässe empfohlen. Das Wochenende zeigte eindrücklich, wie gut sich die Region für anspruchsvolle Wettkampfformate eignet – und wie Sport, Natur und Organisation zu einem stimmigen Gesamterlebnis zusammenfinden können.

Die Moosalpregion bedankt sich bei allen Athletinnen und Athleten, Helfenden, Partnern und Zuschauenden, die dieses besondere Winterwochenende möglich gemacht haben – und freut sich auf weitere sportliche Highlights in den kommenden Jahren.