Ride the Alps Moosalp 2026 – mit 1’000 Velofahrer:innen

Es gibt Tage, die sich anfühlen, als hätte die Moosalpregion sie sich selbst gewünscht. Strahlend blauer Himmel, schneebedeckte Gipfel am Horizont, kein Wölkchen weit und breit. Und mittendrin über 1’000 Velofahrer:innen, die sich auf den Weg machten, die Moosalpregion zu erobern. Am Sonntag, 17. Mai 2026, war es wieder so weit: Ride the Alps Moosalp eröffnete die Saison der beliebten Walliser Eventserie. Und was für ein Auftakt das war.

Bedingungen wie aus dem Bilderbuch

Schon früh am Morgen füllte sich die Startzone unten im Tal. Velos, Helme, gespannte Gesichter, dazwischen das Surren der ersten warmgefahrenen Beine. Die exklusiv für den Veloverkehr reservierte Strecke von Stalden hinauf zur Moosalp gehört unter Rennvelo-Enthusiast:innen längst zu den schönsten Anstiegen des Wallis – und an diesem Tag zeigte sie sich von ihrer allerbesten Seite.

16,3 Kilometer, 1’250 Höhenmeter, von Stalden über Törbel bis hinauf auf rund 2’050 Meter über Meer. Zwischen 10 und 15 Uhr gehörte die Strasse einzig und allein den Velofahrer:innen – kein Auto, kein Motorenlärm, nur das Klicken der Schaltungen und das Atmen der Anstrengung. Ambitionierte Fahrer:innen legten zusätzlich die rund 10 Kilometer ab Visp als verlängerten Auftakt ein.

Über 1’000 Mal Leidenschaft

Mit über 1’000 Anmeldungen war es die grösste Beteiligung in der Geschichte der Moosalp-Edition. Von der ambitionierten Profi-Radsportlerin über den genussorientierten Hobbyfahrer bis zum E-Bike-Piloten war alles dabei – und genau das macht den Reiz von Ride the Alps aus. Hier geht es nicht ums Gegeneinander, sondern ums gemeinsame Erlebnis. Jede:r in seinem Tempo, jede:r mit seinem eigenen Ziel vor Augen: oben anzukommen.

Ein Nachwuchstalent aus der Region ganz vorne mit dabei

Besonders gefreut hat uns, dass auch ein Nachwuchstalent aus der Region mit der ersten Gruppe oben ankam: Noah Beuggert meisterte die 16,3 Kilometer und 1’250 Höhenmeter mit Bravour. Ein starkes Zeichen für die Verbundenheit zwischen unserer Region und den jungen Sportler:innen, die hier zuhause sind.

Ankommen, wo die Aussicht für sich spricht

Oben auf der Moosalp wartete der Lohn für die Mühe: ein Bergpanorama, das selbst erfahrene Velofahrer:innen innehalten lässt. Schneebedeckte Viertausender, glasklare Luft, die Sonne im Gesicht. Unsere beiden Bergrestaurants Dorbia und Moosalp hatten für die Velofahrer:innen geöffnet und sorgten mit lokalen Spezialitäten für die verdiente Stärkung nach dem Aufstieg. Wer mochte, gönnte sich die berühmte Mille-feuille des Restaurants Moosalp – eine süsse Belohnung mit Tradition.

Auch das Berghotel Weisshorn in Törbel und das Hotel Restaurant Ackersand in Stalden am Fuss des Anstiegs sorgten für Verpflegung und Walliser Gastfreundschaft.

Mehr als ein Velorennen

Ride the Alps ist für die Moosalpregion mehr als ein sportlicher Anlass. Es zeigt, was unsere Landschaft hergibt und wie attraktiv unsere Region für sportlich aktive Gäste ist. Tage wie dieser machen sichtbar, warum wir uns unter dem Claim «into the nature» als naturnahes, ursprüngliches und nachhaltiges Naherholungsgebiet verstehen.

Schon 2022 fand auf der Moosalp die Etappenankunft der Tour de Suisse statt – ein Meilenstein, der unseren Berg als Velodestination im Oberwallis verankert hat. Mit Anlässen wie Ride the Alps schreiben wir diese Geschichte weiter.

Danke – und bis zum nächsten Mal

Ein grosses Dankeschön gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben: den über 1’000 Teilnehmenden, den Helferinnen und Helfern, den Partnern und natürlich allen, die unseren Berg an diesem Tag mit Leben gefüllt haben. Ihr habt aus einem Sonntag im Mai einen unvergesslichen Tag gemacht.

Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr – wenn es wieder heisst: Auf die Velos, fertig, Moosalp. 🚴🏔️